Über uns
GEschäftsstelle
Im Wohnhaus des Stifterpaares wurde 1997 eine Geschäftsstelle eingerichtet. Kuratorin und Dramaturgin Julia Blando und Literaturwissenschaftlerin und Theaterpädagogin Maya Alou arbeiten beide jeweils in Teilzeit im Dichterhaus Brückner-Kühner und gestalten seit 2024 das unter ihrem Vorgänger Dr. Friedrich W. Block reichhaltig gewachsene Programm der Stiftung Brückner-Kühner rund um den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, das HÖR.SPIEL Museum, Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen und vielen weiteren Projekten der Stiftung. Seit September 2025 arbeitet Helen MacCormac als Elternzeitvertretung für Julia Blando als stellvertretende kuratorische Geschäftsführung.
Termine für Führungen im Dichterhaus können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.
Die Stiftung ist eine selbstständige Stiftung des bürgerlichen Rechts, deren Vorstand der Magistrat der Stadt Kassel ist.
Der Stiftungsrat berät die inhaltlichen Richtlinien der Stiftungsarbeit und bestimmt als Jury die Personen, die mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und dem Förderpreis Komische Literatur ausgezeichnet werden.
Dem Stiftungsrat gehören derzeit an:
Friederike Emmerling
Vorsitzende seit 2023, Leitung S. Fischer Theaterverlag, Frankfurt am Main
Dr. Friedrich Block
Literaturwissenschaftler, ehem. kuratorische Leitung der Siftung Brückner-Kühner
Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Pape
Univ. zu Köln, Vorsitzender 1996-2022
Dr. Nils Jablonski
Literaturwissenschaftler
Sandra Kegel
Ressortleiterin des Feuilletons der FAZ, Frankfurt am Main
Saskia Wagner
Leitung und Geschäftsführung der Caricatura Galerie für Komische Kunst Kassel
Christian Maintz
Literaturwissenschaftler und Dichter, Hamburg
Prof. Dr. Uwe Wirth
Literaturwissenschaftler, Univ. Gießen
sowie für ein Jahr der:die aktuelle Preisträger:in des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor.
„Man darf mich beim Wort nehmen“
Christine Brückner
Der Freundeskreis Brückner-Kühner ist ein informeller, sich stetig erweiternder Kreis von Menschen, die sich den Stiftern und der Stiftung freundschaftlich verbunden fühlen.
In Zeiten, in denen aus Stiftungsvermögen keine nennenswerten Zinserträge erzielt werden können, fällt es der Stiftung schwer, ihre vielfältige Arbeit zu sichern und weiterzuentwickeln.Durch Beiträge in Form von Spenden, aber auch durch aktive Mitarbeit unterstützt dieser Kreis die Stiftungsarbeit. Ein Hauptanliegen des Freundeskreises ist, dass das Dichterhaus Brückner-Kühner, also das Wohnhaus von Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner, als Erinnerungsort und authentisches Zeugnis literarischen Lebens erhalten bleibt.
Als Spendenbeitrag („Geld kann gar nicht bar genug sein“, Christine Brückner) erbittet der Freundeskreis von seinen Mitgliedern einen Betrag von jährlich mindestens 60 Euro (mtl. 5 Euro). Dafür kann von der gemeinnützigen Stiftung eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.
Wer sich dem Freundeskreis in finanzieller Hinsicht lockerer verbunden wissen will, könnte sich mit einer in jedem Fall hilfreichen einmaligen Spende engagieren. Eine stärkere Bindung, etwa in Form einer Zustiftung, ist selbstverständlich auch sehr willkommen.
Regelmäßig finden exklusive Veranstaltungen für den Freundeskreis statt, die von aktiven Mitgliedern organisiert werden. In Zusammenarbeit mit der Stiftung beteiligt sich der Freundeskreis bei öffentlichen Veranstaltungen und Projekten.
Wenn Sie nähere Informationen wünschen, treten Sie gern mit uns in Kontakt.
Die Arbeit der Brückner-Kühner-Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt.
Spendenkonto: Kasseler Sparkasse, IBAN DE85 5205 0353 0002 2181 59
Kuratorische Geschäftsführung

Maya Charlotte Alou, geb. 1990 in Kassel, hat Neuere deutsche Literatur, Kultur und Medien (M.A.) an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau studiert und parallel eine theaterpädagogische Ausbildung absolviert.
Nach dem Studium hat sie sich auf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising spezialisiert, engagiert sich im Literaturhaus Kassel, wo sie u.a. Mitinitiatorin des Vielfalterpreises für Diversität in der Kinder- und Jugendliteratur ist.
Maya Alou schreibt selbst Kurzprosa und Lyrik und wurde mit einem ihrer Texte 2018 für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert, 2024 wurde ein Text in den „Neuen ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen“ bei S. Fischer veröffentlicht. Seit September 2025 ist Maya Alou als kuratorische Geschäftsführerin der Stiftung Brückner-Kühner tätig.
Helen MacCormac ist Literaturübersetzerin und Kulturvermittlerin. Sie studierte Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaften am King’s College London und an der Freien Universität Berlin. Sie ist zweite Vorsitzende des Literaturhaus Kassel e.V. und Gründerin der Verlagsmesse KasselBuch. Zudem organisierte sie die Kasseler Übersetzertage 2022. Für ihre Übersetzungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Seit September 2025 ist Helen MacCormac Elternzeitvertretung für Julia Blando und übernimmt die stellvertretende kuratorische Geschäftsführung.


Julia Blando, geb. 1992, studierte Theaterwissenschaft und Dramaturgie in Leipzig und Ludwigsburg, arbeitete als Regieassistentin am Schauspiel Frankfurt und absolvierte Praktika in Bihar (Indien) und Italien, bevor sie 2018 bis 2021 als Dramaturgin am Staatstheater Kassel engagiert war. Sie arbeitete dort u.a. mit Johanna Wehner, Philipp Rosendahl, Kristo Šagor und Martina van Boxen und gestaltete die Veranstaltungsreihe „Klimagespräche“ in Kooperation mit den Scientists 4 Future Kassel. Es folgten drei Jahre als freischaffende Dramaturgin, innerhalb derer sie für das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Cottbus, das Theater der Jungen Welt (Leipzig) und das Ensemble Materialtheater (Figurentheater, Stuttgart) sowie mit Constantin Hochkeppel (physical theatre, Köln) verschiedene Theaterproduktionen realisierte, Projekte der kulturellen, ästhetischen und politischen Bildung umsetzte und das Performance-Kollektiv „gossips“ in Frankfurt gründete, mit dem sie bis heute arbeitet.
In dieser Zeit entstand weiterhin die erste Zusammenarbeit mit Dr. Friedrich W. Block und der Stiftung Brückner-Kühner im Zuge der ersten Ausgabe des Projekts „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“; zunächst als freie Mitarbeiterin, später in Festanstellung.
Seit August 2024 hat Julia Blando die kuratorische Geschäftsführung der Stiftung inne. Moment befindet sie sich in Elternzeit.