
„Zuerst die Lebenserfahrung, dann die Schreiberfahrung. Leben gleich Einatmen, Schreiben gleich Ausatmen.“
Christine Brückner
Christine Brückners autobiografisches Erzählen zeugt nicht nur von der aktivierenden Kraft des Schreibens für die Autobiografin selbst, sondern präsentiert darüber hinaus ihr Lebenswerk als gedächtnisbildendes Wirkungsmedium kollektiver Erinnerungskultur – Lebenszeilen, die durchtragen und gedenken.
Wir wollen gemeinsam mit Sarah Lena Birkenbeul über Christine Brückners Erinnerungsarbeit ins Gespräch kommen. In ihrer Abschlussarbeit widmete sie sich den autobiografischen Texten Christine Brückners und untersuchte das Kaleidoskop verbindender Erinnerungsfragmente auf ihren erinnerungskulturellen Wert hin.
Ein schwarzes Sofa zum gemeinsamen Eintauchen in Brückner-Kühner-Anekdoten und zum Vervollständigen eines farbenreichen Erinnerungspuzzles im Gedenken an Christine Brückner. Bitte melden Sie sich unter post@brueckner-kuehner.de an
Freitag, 27. März 2026 |18 Uhr
Dichterhaus Brückner-Kühner
Hans-Böckler-Straße 5
34121 Kassel
Zur Referentin:
Sarah Lena Birkenbeul absolvierte 2025 ihr Masterstudium der Germanistik an der Universität Kassel und ist seit 2021 in der Medien- und Erwachsenenbildung tätig. 2016 kürte die gelernte Sozial- und Gemeindepädagogin die documenta-Stadt – ganz im Wortsinne Brückner-Kühners – als ihren „ständigen Wohnsitz“ und feiert somit in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Fast genauso lang engagiert sie sich im Literaturhaus Kassel und moderiert dort u.a. die monatliche ‚SPÄTLESE – Offene Lesebühne‘.
