„Eins und doppelt“ aktuell

Im Rahmen des Programms „Eins und doppelt“ finden als nächstes am 24.9. im Hugenottenhaus Lesung und Gespräch mit dem Paar Karla Reimert und Erec Schumacher statt. Danach wird am 30.9. im Kunsttempel die Ausstellung „Schnittstellen“ von Carola Ruf und Ricky Weber eröffnet. Am 7.10. kommen Veronika und Christoph Peters in Goethes PostamD.

Eins und doppelt. Paare in Literatur und Kunst

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner“ widmet sich von August bis Oktober das Programm „Eins und doppelt“ Paaren in Literatur und Kunst: Drei Paare der bildenen Kunst beschäftigen sich in drei Ausstellungen im Kunsttempel mit Leben und Wirken von Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner. Vier schreibende Paare kommen zu Lesung und Gespräch nach Kassel. Eine Ausstellung in der Kasseler Sparkasse zeigt Bilder von Otto Heinrich Kühner mit zugeordneten Zitaten von ihm und seiner Frau. Und eine mit der Universität Kassel veranstaltete Tagung kreist literarische Kooperationen in der Geschichte der deutschsprachigen Literatur ein.

Das Programm findet sich hier >>>

Preisverleihung an Felicitas Hoppe und Lukas Linder

Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor des Jahres 2021 wurde am 17. Juli unter besonderen Krönungsbedingungen an Felcitas Hoppe verliehen. Den Förderpreis Komische Literatur erhielt Lukas Linder. Ein kurzer Bericht mit einigen Bildern findet sich hier >>>

Strebe zum Halben! Komische Lyrik auf die Bühne!

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms anlässlich der 100. Geburtstage des Kasseler Schriftstellerpaares Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner (beide 1921–1996) führt die Stiftung Brückner-Kühner mit Partnern das Projekt „Strebe zum Halben! Komische Lyrik auf die Bühne!“ zu Ehren von Otto Heinrich Kühner durch. Am 2. Juli wurden die bisher erarbeiteten Ergebnisse in der UK 14 / Schultheaterzentrum Nordhessen präsentiert: SchülerInnen haben komische Gedichte von Otto Heinrich Kühner, Dagmara Kraus, Christian Maintz, Dalibor Marković, Karla Reimert, Nora Gomringer, Michael Lentz u.a. für Bühne und Medien umgesetzt. Ein Bericht findet sich >>> hier

Aufruf: „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“

Wir laden alle Frauen ein, sich mit einer ungehaltenen Rede zu bewerben, um als eine von sechs Rednerinnen am 10. Dezember 2021 im Rahmen des 100. Geburtstages der Schriftstellerin Christine Brückner und am Tag der Menschenrechte das Wort ergreifen zu können. Die Reden werden im Kasseler Rathaus vor Publikum gehalten und vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet und gesendet. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2021.
Auf ungehalten.net finden sich Informationen und Aktuelles zum Projekt, der Zugang zur Teilnahme und später auch eine Auswahl von ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen.

Förderpreis Komische Literatur 2022 – Einreichungen bis 30.6.2021

Seit 1999 vergibt die Stiftung Brückner-Kühner zusammen mit der Stadt Kassel auf Vorschlag von Verlagen den „Förderpreis Komische Literatur“ zum „Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“. Für das Jahr 2021 wurde der Förderpreis Lukas Linder zugesprochen, vorgeschlagen vom Verlag Kein & Aber, Zürich. Für den Förderpreis 2022 können Verlage bis zum 30.6.2021 eine Autorin oder einen Autor vorschlagen. Weitere Information gibt es hier >>>.

LW – TRACT | Eine digitale Ausstellung

Anlässlich ihrer 80. Geburtstage ehrt der Kunsttempel in Kooperation mit der Stiftung Brückner Kühner die beiden Pioniere visueller Poesie Klaus Peter Dencker und Siegfried J. Schmidt mit einer digitalen Ausstellung. Im Zentrum stehen 32 Sprachblätter, die die beiden Künstler im Dialog miteinander und mit dem „Tractatus logico-philosophicus“ von Ludwig Wittgenstein gestaltet haben. Die Blätter können mit der Lupe betrachtet werden. Handschriftliches wird durch Transkriptionen leichter lesbar gemacht. Zudem wird eine subjektive Lektüre des „Tractatus“ ausgehend von den Sprachblättern angeboten. Beide Künstler haben außerdem autobiografische Blätter gestaltet, und sie haben dem Kunsttempel ein Interview zum Projekt und zu ihrer Arbeit gegeben, das angehört werden kann. Zur Ausstellung geht es >>> hier:

100 Jahre Otto Heinrich Kühner: 10.3.2021

Meine Biographie 

Geboren am 10. März 1603
Aus einem zerbrochenen Kranichei,
Entdeckte als erster Amerika,
Lebte auf Delos mit Nausikaa,
War Musikant, Clochard und dann
Goldgräber, Mönch und Fahrensmann,
War Handwerksbursche und Kneipenwirt,
Harlekin und kretischer Ziegenhirt,
War Erbprinz, Mogul und Großwesir,
Und in Bosnien k. u. k. Offizier,
Schließlich Poet bedeckt mit Ruhm,
Und Apoll im delphischen Heiligtum.

Ich habe meine Jahre gut verwendet
Und die Zeit maßlos verschwendet.

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>>> Pressemitteilung zum 100. Geburtstag von Otto Heinrich Kühner

„Pummerer. 100 komische Gedichte“

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Otto Heinrich Kühner (10. März 2021) ist soeben unter dem Titel „Pummerer“ ein Band mit 100 komischen Gedichten des Autors im Kasseler Jenior-Verlag erschienen. Die Pummerer-Verse entfalten ein skurriles und gewitztes, mal dunkles, doch meist heiteres Denken und Reden. Verstörendes, Verrücktes und Allzumenschliches spiegeln sich im Humor: „Er reimt Dinge, die sich im Leben nicht reimen“, so Christine Brückner, die Kollegin und Ehefrau des Autors. Die in sieben Kapitel gegliederte Auswahl ist mit Zeichnungen des Karikaturisten Gerhard Glück illustriert und herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Friedrich W. Block. Das Buch hat 120 Seiten und kostet 18,- Euro (ISBN: 978-3-95978-083-4).
>>> Leseprobe Pummerer

Neu erschienen: „Grenzen der Komik“

Im Dezember 2020 ist der neueste Band der Reihe „Kulturen des Komischen“ im Aisthesis-Verlag erschienen: „Grenzen der Komik. Ergebnisse des Kasseler Komik-Kolloquiums“, herausgegeben von Friedrich W. Block und Uwe Wirth. Der 396 Seiten starke Band versammelt Aufsätze, die im Nachgang zu zwei Tagungen des Kasseler Komik-Kolloquiums geschrieben wurden. Es ging dabei einmal um die ›Grenzen der Komik‹ und zuvor um das Verhältnis von ›Komik und Religion‹. Entsprechend werden in diesem Buch grenzwertige Fragen behandelt wie: Gibt es angemessene Komik über Hitler oder gar den Holocaust? Vertragen sich Kitsch und Komik? Welche Folgen hatte die »Punk-Andacht« von Pussy Riot? Und ist das Neue Testament wirklich völlig humorlos?
Weitere Information finden sich auf dem Portal des Verlags.