Shall I compare thee to a summer’s day? … Wer hat sich schon mal in die Welt der Sonette verirrt? Der ist genau richtig, wenn Lyriker Ralf Gnosa zu uns ins Dichterhaus kommt und AUF WEITER FLUR liest. Ralf Gnosa bringt seinen Sonettband „Unterreich“ mit und wir tauchen ab. Im Gespräch mit Moderatorin Paula Metauge werden wir gemeinsam Stufe um Stufe hinabsteigen und über das Schreiben von Sonetten ins Gespräch kommen.

Zum Flur: informell, flüchtig, unprätentiös und unterschätztes Herzstück des kleinen Dichterhauses im Kasseler Auefeld. „Auf weiter Flur“ entsteht wortwörtlich ein neuer Raum für poetische Sprache.
Für alle Lyrik-Nerds:
Der Ausdruck „Auf weiter Flur“ entstammt dem Gedicht „Schäfers Sonntagslied“ von Ludwig Uhland und malt das sprachliche Bild eines lyrischen Ichs, welches sich allein „auf weiter Flur“ befindet. Das romantische Motiv der Einsamkeit wird in dem Projekt dadurch aufgegriffen, dass der Flur des Dichterhauses als Lesebühne fungieren soll und die Dichter*innen alleine auf der Bühne stehen, während das Publikum in den Zimmern des Dichterhauses verteilt sitzt und den Worten lauscht. Die Dichterinnen und Dichter befinden sich dann wortwörtlich „auf weiter Flur“- auf dem Flur des Dichterhauses.
Die poetische Sprache, die wir auch in den Werken von Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner finden, soll das Dichterhaus auf poetische Art zum Leben erwecken.
Dichterhaus Brückner Kühner | Hans-Böckler-Str. 5 | 4. Mai | 18.30 Uhr
Eintritt: 10 € | ermäßigt: 5 €Z