verschoben auf 2.11.2021, 19 Uhr
Martina Hefter & Jan Kuhlbrodt

Fotos: Sascha Kokot & signaturen

Stadtbibliothek Kassel, Obere Königsstraße 3, 34117 Kassel

Martina Hefter & Jan Kuhlbrodt
„Dialog und Alltag: Formen des Gesprächs“
Lesung und Austausch

Wegen des Bahnstreiks mussten wir die Veranstaltung auf den 2. November verschieben (gleicher Ort, gleiche Uhrzeit).

Martina Hefter und Jan Kuhlbrodt leben zusammen in Leipzig und gehören zu den angesehensten deutschsprachigen Dichtern. Sie sprechen über private und öffentliche Formen ihres Dialogs über und mit Poesie. Und sie geben Kostproben aus ihren jüngsten und hochgelobten Gedicht- und Prosabänden: Jan Kuhlbrodts „Die Rückkehr der Tiere“ ist ein erzählendes Gedicht, das in Kindheit und Jugend in der DDR bis zu deren Zusammenbruch führt, auch dorthin wo der Mensch Tiere und die Geschichte den Menschen zähmt. In Martina Hefters neuem, wunderschön gestalteten Poesieband schillern die Formen zwischen Gedicht, Essay und szenischem Schreiben ebenso schon der Titel des Buches: „In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen“. Schillernd sind auch die Formen des Gesprächs des schreibenden Paares.

Martina Hefter arbeitet als Lyrikerin und auf dem Gebiet der szenischen Performance – sowohl als Künstlerin wie als Dozentin. Zuletzt erschienen von ihr die Gedichtbände „Es könnte auch schön werden“ (2018) und, im Juni 2021, „In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen“. Sie wurde u.a. mit dem Lyrikpreis Meran und dem Lyrikpreis München ausgezeichnet.

Jan Kuhlbrodt schreibt Erzählprosa, Gedichte, Stücke und Essays. Er war als Dozent tätig und für die Literaturzeitschrift „Edit“ zuständig. Zuletzt erschienen: „Über die kleine Form“ (2017), „Das Stockholmsyndrom. Novelle“ (2018), „Die Rückkehr der Tiere“ (2020). 2014 erhielt er den Sächsischen Literaturpreis.

Hinweis zum Besuch
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail unter <stiftung@brueckner-kuehner.de> oder telefonisch unter +49 561 2888046. Nach den aktuell geltenden Hygienebestimmungen für Veranstaltungen der Stadtbibliothek gilt die „2G“-Regel (geimpft oder genesen).