Kasseler Literaturpreis
für grotesken Humor
Verlage sind herzlich eingeladen, jeweils eine Autorin oder einen Autor aus ihrem aktuellen Programm vorzuschlagen. Die Autorinnen und Autoren sollten bereits Werke veröffentlicht haben, die auf hohem künstlerischem Niveau vom Komischen geprägt sind. Auch Theaterstücke, Bilder-, Hör- und Drehbücher oder elektronische Publikationsformen können eingereicht werden. Der Preis wird für das bisherige Gesamtwerk vergeben. Einsendungen mit drei Belegexemplaren pro Titel sowie Informationsmaterial (Biobibliografie, Rezensionen, Interviews) werden bis zum 30. Juni eines Jahres per Post (Stiftung Brückner-Kühner, Hans-Böckler-Str. 5, 34121 Kassel) oder digital () entgegengenommen.
Sollte der Verlag eine Autorin oder einen Autor, die/der bereits einmal vorgeschlagen wurde und den Preis noch nicht erhalten hat, noch einmal ins Rennen schicken wollen, so ist auch dies willkommen. Selbstbewerbungen von Autorinnen und Autoren sind nicht möglich.
Seit 1985 vergibt die Stiftung Brückner-Kühner und die Stadt Kassel den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor. Er zeichnet Autorinnen und Autoren aus, deren Werk von Komik und literarischer Groteske auf hohem künstlerischem Niveau geprägt ist. Die Ausgezeichneten erhalten ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro sowie eine Bronzeskulptur, die von der Frankfurter Künstlerin E.R. Nele geschaffen wurde. Der Preis wurde bis 1996 auch an Wissenschaftler:innen verliehen, deren Forschung sich mit literarischem Humor beschäftigte.
Die Vergabe des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor erfolgt aus der Beobachtung des Literaturbetriebs durch den Stiftungsrat. Bewerbungen sind nicht möglich. Seit 1999 wird zum Hauptpreis auch ein „Förderpreis Komische Literatur“ vergeben. Der mit 3000 Euro dotierte Förderpreis wird jedes Jahr ausgeschrieben und auf Vorschlag von Verlagen an Autorinnen und Autoren vergeben, die noch am Anfang bzw. in einer frühen Phase ihrer schriftstellerischen Laufbahn stehen.